Seit seiner Kindheit klassisch am Klavier ausgebildet, entwickelt Ken Mauron seit fünfzehn Jahren eine zeitgenössische Klangsprache, beeinflusst von Ludovico Einaudi, Yiruma und Chopin. Dieses Repertoire bildet das älteste und persönlichste Fundament seiner Arbeit: Mit dem Klavier begann alles, lange bevor er den uralten Instrumenten des Orients und Asiens begegnete, die heute das Universum von Cinematic Soundscapes prägen.
Seine Rezitals bieten eine intime Reise — klare Melodien, bewohnte Stille, zurückhaltende Dynamik —, bei der das Instrument zum direkten Träger einer Emotion, einer Erzählung oder einer Introspektion wird. Die Kompositionsweise bevorzugt die Klarheit des Motivs und die bewohnte Wiederholung gegenüber demonstrativer Virtuosität: Jedes Stück entfaltet sich wie eine kurze Erzählung, getragen von derselben Absicht der Aufrichtigkeit und Schlichtheit.
Dieses ebenso anspruchsvolle wie zugängliche Format eignet sich sowohl für ein kleineres Rezital in einem intimen Saal als auch für einen großen Konzertsaal — das akustische Klavier bleibt das Instrument, das ein ganzes Programm allein, ohne künstliche Mittel, tragen kann. Dieses Repertoire bildet zugleich das melodische Fundament, auf dem die umfangreicheren Orchestrierungen von Cinematic Soundscapes aufbauen: Am Klavier entstandene Themen werden dort aufgegriffen, erweitert und durch uralte Instrumente und elektronische Texturen bereichert.