Seit über fünfzehn Jahren verweigert sich Ken Mauron dem Status quo. Klassisch am Klavier ausgebildet seit seiner Kindheit, begab er sich auf eine lange, autodidaktische Erkundung der uralten Instrumente des Orients und Asiens — die armenische Duduk mit ihrer nasalen, ergreifenden Stimme, die persische Setar und das Santoor für ihre meditative Resonanz, die japanische Shakuhachi mit ihrem beseelten Atem, das Swarmandal-Tanpura und das Yangqin für ihre Bordunklänge und kristallinen Texturen — bevor er expressive Synthesizer hinzufügte, darunter das Osmose Expressive, das eine nahezu vokale Artikulation synthetisierten Klangs ermöglicht. Aus dieser Suche entstand eine hybride Sprache ohne stilistische Grenzen, in der jedes neue Werk ein noch unerforschtes klangliches Territorium sucht.

„Ich komponiere im Wesentlichen aus einem Raum der Träume, der Magie und intensiver Emotionen heraus. Ich möchte das Publikum auf eine tiefe Reise durch Klänge, Instrumente und innere Landschaften mitnehmen. In zwei Worten: den Klang fühlen.“— Ken Mauron

Cinematic Soundscapes vereint diese Recherche in einer immersiven Live-Show, die in enger Zusammenarbeit mit einer künstlerischen Leiterin entwickelt wurde. Die Klangkomposition wird von einer starken Bühnengestaltung und visuellen Regie getragen — Kostüme, Licht, Raumgestaltung —, um ein umfassendes Erlebnis statt eines gewöhnlichen Konzerts zu schaffen. Das Publikum wird in einen seltenen Hörzustand gezogen, zwischen Kontemplation, sanfter Trance und Staunen: Jedes Stück wird zu einem Tableau, jede Stille zu einem Atemzug, jedes Instrument zu einer Figur innerhalb derselben klanglichen Erzählung.

Die Show entfaltet sich als eine Reise in mehreren Sätzen: meditative Eröffnungen, getragen von Bordun-Instrumenten, kinematografische orchestrale Steigerungen, genährt von Klavier und Synthesizern, bis hin zu rhythmischen Höhepunkten, getragen von Weltperkussion — eine Dramaturgie, die kollektiv erlebt werden soll, näher an einem großen zeitgenössischen Ritual als an einem klassischen Konzert.

Dieses Projekt ist auf internationale Reichweite ausgelegt: kinematografische Instrumentalmusik, getragen von seltenen Instrumenten und einer immersiven Bühnenerfahrung, findet heute ihren Platz sowohl auf Weltmusikfestivals als auch auf neoklassischen Bühnen und, langfristig, in den großen Konzerthäusern, die dieses Repertoire bereits programmieren — dieselbe künstlerische Verwandtschaft wie die großen Filmmusiken, die heute auf Tournee gehen.

Meilensteine

Komposition für den unabhängigen Schweizer Film (The Epic, Dokumentarfilm von Gaëtan Brügger, 2021; Him, Kurzfilm von Cédric Friedli und Yann Moeckli, 2021); Teilnahme an internationalen Wettbewerben (5th Manhattan International Music Competition, 2020; 2nd Vienna International Music Competition, 2020); zwei Studioveröffentlichungen, Evocation (vollständiges Album, 2019, 10 Titel) und Metempsychosis (EP, 2020, 5 Titel), erhältlich auf Spotify, Bandcamp und YouTube. Neue Studioaufnahmen sind für den Sommer 2026 angekündigt, mit Videoaufnahmen und neuen Singles — das nächste Kapitel einer Musiksprache in ständiger Entwicklung.

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